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"Das war beinhart"

Sonntag, 11. Februar 2024

Bei der Biathlon-WM in Nove Mesto hielt Anna Gandler als Zwölfte die österreichischen Fahnen hoch. Weltmeisterin wurde Julia Simon. Bei den Herren dominierte Norwegen.

Bei den IBU Biathlon Weltmeisterschaften in Nové Město sicherte sich die Tirolerin Anna Gandler im Verfolgungsrennen erneut einen Platz unter den Top-15. Gandler, die beim letzten Stehendschießen zwei Fehlschüsse hinnehmen musste, beendete das Rennen mit einem Rückstand von 2:42,8 Minuten auf Rang zwölf.

Tamara Steiner aus der Steiermark überzeugte am Schießstand mit einer fehlerfreien Vorstellung und erreichte den 16. Platz (+2:56,8 min.). Lisa Hauser verbesserte sich mit nur einem Schießfehler auf Rang 22 (+3:27,0 min.), während Anna Juppe trotz drei Strafrunden den 32. Platz (+4:25,3 min.) belegte.

Die Französin Julia Simon dominierte das Feld und holte mit einem Vorsprung von 46,3 Sekunden auf Lisa Vittozzi aus Italien und 49,3 Sekunden auf ihre Landsfrau Justine Braisaz-Bouchet ihre dritte Goldmedaille bei diesen Weltmeisterschaften.

Anna Gandler: „Das war heute beinhart und ich habe mich schon beim Einlaufen nicht wirklich gut gefühlt. Beim Rennen selbst ist es dann besser gegangen, aber gerade am Schluss war mir das Tempo einfach ein bisschen zu hoch. Die zwei Fehler beim letzten Stehendschießen konnte ich fast nicht verhindern, weil ich einfach schon so fertig war, und von daher muss ich heute definitiv zufrieden sein.“

Tamara Steiner zeigte sich zufrieden mit ihrer Leistung am Schießstand: „Am Schießstand war es heute mit viermal null einfach perfekt und ich bin natürlich voll zufrieden. Auf der Loipe hatte ich heute leider keinen optimalen Tag, aber dank meiner guten Ausgangsposition vom Sprint ist sich dennoch ein starker 16. Platz für mich ausgegangen.“

Norwegischer Fünffach-Sieg

Bei Herren führte Johannes Thingnes Bö einen norwegischen Fünffachsieg an, indem er von der zweiten Startposition aus seinen achten individuellen WM-Titel und insgesamt das 18. WM-Gold seiner Karriere gewann. Der 30-jährige Norweger setzte sich trotz dreier Schießfehler mit einem Vorsprung von 28,7 Sekunden gegen den Sprint-Weltmeister Sturla Holm Laegreid durch und verteidigte erfolgreich seinen Titel. Die weiteren Plätze drei bis fünf belegten die Norweger Vetle Sjaastad Christiansen, Johannes Dale-Skjevdal und Tarjei Bö.

Für das österreichische Team waren die Ausgangspositionen nicht günstig. David Komatz erreichte als bester Österreicher mit drei Fehlern am Schießstand Platz 30, gestartet war er auf Position 29. Felix Leitner und Patrick Jakob machten jeweils zehn Plätze gut und landeten mit zwei bzw. drei Strafrunden auf den Rängen 39 und 43. Simon Eder konnte sich nicht für das Verfolgungsrennen qualifizieren, nachdem er im Sprint den 62. Platz belegt hatte.

Die nächsten Wettkämpfe bei den Weltmeisterschaften in Tschechien sind die Einzelrennen der Frauen am Dienstag und der Männer am Mittwoch, beide Rennen werden live auf ORF1 übertragen.

 

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