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Das Bangen um Paris

Mittwoch, 21. Februar 2024

Nach seiner verletzungsbedingten Pause hat Dominic Thiem noch nicht richtig zu alter Stärke zurückgefunden. Einigen Hochphasen folgten wieder bittere Enttäuschungen. Nun beginnt für das heimische Tennis-Ass jedoch ein Wettlauf mit der Zeit. Der Niederösterreicher muss sich möglicherweise im Fernduell mit einigen „Altstarts“ – darunter Rafael Nadal – um einen Startplatz bei den Olympischen Spielen in Paris matchen.  Ein neuer Passus für das Megaevent im Zeichen der fünf Olympischen Ringe in Frankreich besagt, dass neben den über die Weltrangliste per Deadline 10. Juni fix qualifizierten 56 Spielern zwei ehemalige Major- oder Olympiasieger zum Zug kommen.

Die Bedingung dafür ist, dass der betreffende Spieler sich nach den French Open unter den Top-400 der Weltrangliste befindet. Thiem hat seit seinem Comeback vor knapp zwei Jahren Schwierigkeiten, sich im ATP-Ranking zu verbessern und stagniert um Platz 90. Nadal rangiert mit den Punkten, die er Anfang Januar bei seinem Comeback in Brisbane gesammelt hat, aktuell auf Platz 650.

Neuer Passus, viele Kandidaten

Es ist also gut möglich, dass sowohl Thiem als auch Nadal auf die neue Regel angewiesen sein werden, obwohl noch dreieinhalb Monate bis zum entscheidenden Cut verbleiben. Der Österreicher wird erst im März versuchen, auf Challenger-Ebene Punkte zu sammeln, während Nadal sein Comeback weiter verschoben hat. Da es zwei Olympiatickets über die Sonderregel gibt, könnten beide davon profitieren.

Neben dem genannten Duo spitzen auch Andy Murray und Stan Wawrinka auf Paris 2024. Der Schotte und der Schweizer liegen derzeit knapp außerhalb der sicheren Plätze, und ein Herausfallen ist angesichts der noch zu verteidigenden Punkte von 535 (Murray) bzw. 307 (Wawrinka) keine unrealistische Szenario. Wenn es mehr als zwei Kandidaten für die Olympiaextraschiene gibt, würden sowohl Nadal als auch Murray und Wawrinka Thiem vorgezogen. Entscheidend ist dann die Anzahl der großen Titel. Nadal hat 22 Grand-Slam-Turniersiege und einen Olympiasieg vorzuweisen, Murray und Wawrinka je drei Major-Titel, wobei der Brite zusätzlich zweimal Olympiagold gewonnen hat. Thiem würde dabei mit seinem Major-Titel bei den US Open 2020 ins Hintertreffen geraten.

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