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Titel im sechsten Anlauf

Samstag, 2. Dezember 2023

Im sechsten Anlauf gelang dem ESV Sanjindo Bischofshofen der langersehnte große Wurf: nach dreimal Bronze und zwei Vize-Meistertiteln setzten sich die Salzburgerinnen in der Frauen-Bundesliga Samstagabend in Niederwaldkirchen (OÖ) erstmals die Krone auf. In einem packenden Final-Four-Finale besiegte der ungeschlagen ins Finalturnier gegangene Titelfavorit das „Gastgeber-Team“ UJZ Mühlviertel denkbar knapp - dank der besseren Unterwertung --mit 6:6 (60:57). „Ich bin riesig froh, dass es endlich geklappt hat! Wir waren schon dreimal Dritter und zweimal Zweiter, darum wollten wir uns heuer unbedingt den Titel holen. Das Finale war wie schon im Vorjahr richtig knapp, diesmal war der Waza-ari aber zum Glück auf unserer Seite!“, gab sich die 19-jährige Elena Dengg (ESV) erleichtert.

Lichtausfall

Auf Seiten Sanjindos gewannen Elena (-70) und Lisa Dengg (-48) sowie Maria Höllwart (+70) jeweils zwei Kämpfe. Für die oberösterreichischen Lokalmatadorinnen stiegen Katharina Mikota (-52), Johanna Leitner (-63) und Tina Reiter (-57) ebenfalls mit je zwei Kampfsiegen von der Matte. Weil Mikota ihr erstes Duell gegen Larissa Sickinger allerdings „nur“ mit Waza-ari gewann, alle anderen Kämpfe aber vorzeitig durch Ippon endeten, schlug das Titelpendel am Ende zugunsten des ESV Sanjindo Bischofshofen aus.

Dabei waren die Mühlviertlerinnen vor dem zwölften und letzten Kampf sogar mit 6:5 in Führung gelegen. Doch die IJF-World-Tour erfahrene Maria Höllwart hielt dem Druck gegen die 17-jährige Jessica Waldhör stand und sorgte mit einem Festhalter-Ippon für Jubel bei ihren Teamkolleginnen. Für den UJZ Mühlviertel war es hingegen nach dem 6:8 der Herren gegen die M&R Galaxy Judo Tigers die zweite knappe Final-Four-Finalniederlage binnen einer Woche.

„Spannung, Spektakel, Drama und Emotionen – dieses Duell hatte alles, was ein Final-Four-Finale haben muss. Auch wenn es am Ende knapper war, als es die Vorrunde hätte vermuten lassen: Bischofshofen hat sich verdient zum Meister gekrönt“, bilanzierte ÖJV-Sportdirektor Markus Moser das sportliche Geschehen.

Abseits der Matte hatte das Final Four ebenfalls für Drama gesorgt: gleich mehrmals ging aufgrund der starken Schneefälle in Oberösterreich in der Halle das Licht aus. Auch Höllwarts Entscheidungskampf konnte nur dank der als Notbeleuchtung eingesetzten TV-Scheinwerfer über die Bühne gehen, wie Moser berichtete: „Organsiatorisch waren das wegen der schneebedingten Stromausfälle in Oberösterreich erschwerte Bedingungen. Aber vor Ort haben wirklich alle zusammengeholfen, damit dieses Final-Four sportlich zu Ende gekämpft werden konnte.“

 

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