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Weitere Paris-Tickets verpasst

Freitag, 21. Juni 2024 / Paris 2024

Österreich wird bei den olympischen Kletter-Bewerben in Paris aller Voraussicht nach mit zwei Athlet:innen (Jessica Pilz, Jakob Schubert) vertreten sein. Beim Finale der „Olympic Qualifier Series“ in Budapest (HUN) verpasst das KVÖ-Trio den Halbfinal-Einzug im Boulder & Lead-Bewerb und somit höchstwahrscheinlich die Top-12 in der Gesamtwertung, die für einen Olympia-Startplatz nötig wären. 

Bereits am Donnerstag war es für Franziska Sterrer, Nicolai U˛nik und Stefan Scherz nicht nach Wunsch gelaufen. In der Boulder-Quali holten Sterrer und U˛nik in ihrer Paradedisziplin Rang 24 bzw. 27, Scherz landete an der 35. Stelle. Damit war klar, dass in der Lead-Quali am Freitag eine Steigerung hermuss.

Bei den Herren zeigte U˛nik dabei einen starken Fight und platzierte sich mit 34+ Griffen auf Platz 17, in der Gesamtwertung ergab das Rang 25. Scherz wurde in seiner Paradedisziplin Vorstieg mit 33+ Griffen 31. und belegte insgesamt Position 34.

„Nicolai ist wirklich gut geklettert und hat mit einigen Vorstiegsspezialisten mitgehalten, er hat auf jeden Fall gezeigt, dass er in guter Lead-Form ist. Leider ist es beim Bouldern nicht nach Wunsch gelaufen, er hat bei einem Boulder das Top nur ganz knapp verpasst. Mit dieser Wertung hätte er es wohl ins Halbfinale geschafft“, fühlt KVÖ-Nationalcoach Katharina Saurwein mit ihrem Schützling.

Trotz Platzwunde am Start

Vom Pech verfolgt war auch Franziska Sterrer: Sie hatte sich am Mittwoch eine Platzwunde am Kopf zugezogen, als ihr ein Parkplatzschranken auf den Kopf donnerte. Die in Innsbruck lebende Oberösterreicherin zeigte Kampfgeist, kratzte einen Tag später in ihrer stärkeren Disziplin Bouldern an den Top-20 und ging zuversichtlich in die Lead-Quali. Dort war jedoch bereits nach 21+ Griffen Schluss, mit Rang 45 im Vorstieg wurde es am Ende Platz 39.

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Key Facts Paris 2024

Zeitraum26.07.2024 - 11.08.2024
Sportarten32
Nationen206
Athlet:innen aus Ö.81 (W: 37, M: 44)
Athlet:innen gesamt10.500

„Die Enttäuschung ist groß, das Ziel Olympische Spiele hat mich einige Monate, eigentlich Jahre, begleitet. Dennoch nehme ich Positives mit – die Chance, bei den Quali-Wettkämpfen an den Start zu gehen, hat mich letztes Jahr vor dem Karriereende bewahrt“, so die 25-Jährige.

Tröstende Worte erhielt sie nicht nur vom KVÖ-Team, sondern auch von der Familie. „Die letzten Wochen waren emotional aufwühlend. Nach dem Wettkampf hat mir mein Papa geschrieben: ‚Franzi, du hast Unglaubliches geschafft in den letzten Monaten. Jetzt hast du dir mal Zeit für dich verdient. Natürlich braucht man Ziele, aber Genießen lernen ist auch eines.‘ Seine Worte werde ich mir zu Herzen nehmen.“

„Erhobenen Hauptes nach Hause“

Am Samstag folgt in Budapest im Klettern das Halbfinale ohne österreichische Beteiligung, am Sonntag das Finale. Erst danach steht offiziell fest, welche zwölf Damen und Herren sich die Olympia-Tickets gesichert haben. Zwar steht das offizielle Endergebnis noch aus, die drei KVÖ-Athlet:innen U˛nik (16. Shanghai, 25. Budapest), Scherz (18. Shanghai, 34. Budapest) und Sterrer (16. Shanghai, 39. Budapest) werden in der Addition der Punkte jedoch die Top-12 und damit die Olympia-Startplätze verpassen.

Saurwein: „Es ist schade, weil alle drei im Rennen waren und von der Form her mehr draufgehabt hätten. Wir wussten, dass für ein Olympia-Tickets alles zusammenspielen muss, das hat es leider weder in Shanghai noch in Budapest. Dennoch können alle drei erhobenen Hauptes die Heimreise antreten.“

Jessica Pilz und Jakob Schubert hatten sich bereits letztes Jahr bei der Kletter-WM in Bern (SUI) ihre Olympia-Tickets gesichert und werden Österreich, wie bereits bei der olympischen Kletter-Premiere in Tokio, vertreten.

 

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