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Nächstes Ausrufezeichen

Mittwoch, 12. Juni 2024 / Paris 2024

Schon der Einzug ins EM-Finale war ein "Traumziel", im Kampf um die Medaillen setzte Österreichs Raphael Pallitsch über 1.500 Meter in Rom das nächste Ausrufezeichen. Im Schlusssprint mit der schnellsten 100 Meter-Zeit des gesamten europäischen Finalfelds sprintete der 34-jährige Burgenländer auf Platz sechs. Pallitsch beendete das Rennen in 3:33,60 Minuten, nur 0,01 Sekunden über seinem eigenen österreichischen Rekord.

Olympic Day

0,26 Sekunden fehlten auf Bronze

Die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024 in Paris verpasste Pallitsch denkbar knapp um 0,1 Sekunden. Den Sieg sicherte sich der norwegische Favorit Jakob Ingebrigtsen mit einer Zeit von 3:31,95 Minuten. Auf eine Medaille fehlten Pallitsch am Ende lediglich 0,26 Sekunden. Bronze gewann der Italiener Pietro Arese mit 3:33,34 Minuten, und Silber ging an den Belgier Jochem Vermeulen mit 3:33,30 Minuten.

Mit dieser Zeit bekam der EM-Sechste auch 1294 Punkte für das World-Ranking, womit er sich im “Road-to-Paris”-Ranking um 20 Durchschnittspunkte verbessert und sein Ticket für die Olympischen Spiele praktisch gebucht hat.

(Foto: GEPA pictures/Patrick Steiner)
(Foto: GEPA pictures/Patrick Steiner)
(Foto: GEPA pictures/Patrick Steiner)
(Foto: GEPA pictures/Patrick Steiner)
(Foto: GEPA pictures/Patrick Steiner)
(Foto: GEPA pictures/Patrick Steiner)
(Foto: GEPA pictures/Patrick Steiner)
(Foto: GEPA pictures/Patrick Steiner)
(Foto: GEPA pictures/Patrick Steiner)

"EM-Sechster, das ist Gestört"

“Im Ziel habe ich mir beides gedacht, einerseits bin ich soweit vorne in so einem Rennen, aber auch nur knapp an der Medaille vorbei. Die letzten 100m waren ganz gestört, ein Wahnsinn. Die Beine waren heute einfach Waffen. Ich habe mich hinten aufgehalten, es war nicht so brutal schnell. Da wollte ich nicht zu viel Energie investieren, um dann trotzdem in einer schlechten Position eingesperrt zu sein. Wenn, dann hätte ich ganz nach vorne gemusst, aber da hat dann Jakob Ingebrigtsen angezogen. Ich bin immer auf Bahn 1-2 geblieben, weil ich gemerkt habe, ich laufe auf die anderen auf. 200 m vor Schluss habe ich mir gedacht jetzt investiere ich alles, aber da waren noch viele Ellbogen im Weg, da war es mühsam. Auf den letzten 100m habe ich dann ja noch acht Leute abgefangen, das war brutal", beschreibt Pallitsch.

"Wenn nur Zwölf im Finale gewesen wären, dann wäre ich vielleicht weiter nach vorne gespült worden. Aber egal, Position sechs bei einer EM ist gestört. Das bringt mir jetzt auch wahnsinnig viele Punkte, damit sollte ich mit den Olympischen Spielen rechnen können. Wahnsinn, das muss jetzt erstmal setzen. Ich werde noch ein bisschen an der verpassten Medaille knabbern, das werden mir vermutlich auch einige sagen, dass eine Medaille drinnen war. Mit dem Rennen sehe ich, dass ich auch das Potential für eine 3:32er Zeit habe, wenn das Rennen passt. Ich kann das jetzt noch nicht so ganz einordnen. Ich spüre, dass ich mich freue, aber ich bin noch wie in Trance. Es ist verrückt."

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