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„Mit positiver Wut geschwommen“

Freitag, 21. Juni 2024
 

Auch am Freitag ist die Abendsession bei der Schwimm-EM in Belgrad wieder mit OSV-Athleten besetzt. Lena Kreundl schwamm erwartungsgemäß über 200 m Lagen ebenso ins Semifinale, wie auch Heiko Gigler und Bernhard Reitshammer über 50 m Brust. Valentin Bayer hätte auch die Zeit erreicht, es dürfen aber nur zwei pro Nation starten. Auch alle anderen OSV-Starter sind im Vorlauf ausgeschieden. Schon am Nachmittag wird es aus OSV-Sicht sehr spannend. Anton Knoll und Dariush Lotfi starten um 15:30 Uhr bei den Wasserspringern im Synchron-Bewerb vom Turm und wollen vorne mitmischen.

„Die bisher beste Saison meines Lebens“

Lena Kreundl ist erwartungsgemäß ins Semifinale über 200 m Lagen eingezogen. Mit angezogener Handbremse, so wie die meisten anderen auch: „Wir waren nur 20 Mädels und 16 kommen weiter. Es war ein wenig verhalten und ich würde sagen, es ist noch ein bisschen etwas drinnen. Ich würde aber lügen, wenn ich sage, ich spüre die Woche noch nicht. Aber ganz egal wie das alles ausgeht. Es war bisher die Saison meines Lebens. Ich hoffe, dass ich das am Nachmittag auch gut hinbekomme. Es ist schön, wenn man mit den Jungen noch mitschwimmen kann. Sie haben vielleicht noch mehr Energie, dafür haben wir mehr Erfahrung. Das gleicht sich ganz gut aus. Finale muss heute das Ziel sein. Der Vorlauf passt jetzt einmal zu meiner momentanen Leistung gut dazu. Am Nachmittag versuche ich noch zu pushen, dann wird das schon gut.“

Nur zwei OSV-Athleten dürfen starten

Über 50 m Brust der Herren hätten alle drei OSV-Starter die Zeit für das Semifinal geschafft, es dürfen allerdings nur zwei Athleten starten. Und das sind Heiko Gigler und Bernhard Reitshammer. Valentin Bayer muss leider zuschauen. Gigler war schnellster der drei Olympia-Starter und zufrieden: „Es war etwas mit positiver Wut geschwommen und ist eine kleine Entschädigung für das Pech über die 100 m Freistil, was ich in der letzten Zeit gehabt habe. Ich habe mich auf die 50 m Brust gefreut, weiß, dass ich mich gut fühle und hab natürlich gepusht, weil einer rausfliegen muss. Gott sei Dank hat es für mich gereicht. Das große Ziel ist jetzt das Finale.“ Auch für Bernhard Reitshammer: „Die Pflicht ist einmal erfüllt. Finale ist das Ziel. Mal schauen, was am Nachmittag passiert. Für jetzt passt es einmal ganz gut. Nochmal bei der EM in einem Semifinale oder Finale zu schwimmen, ist natürlich auch eine Genugtuung.

„Wir wollen in die Medaillenränge“

Nachdem Nico Schaller gestern das Finale vom 1m erreicht hat, gibt es für den OSV am Freitagnachmittag das direkte Finale im Synchron-Bewerb vom Turm mit Anton Knoll und Dariush Lotfi. Die OSV-Paarung hat einiges vor und will zumindest in die Top-5. Anton Knoll, der immer noch auf seine Startgenehmigung für die Olympischen Spiel wartet, hat bereits Mitte der Woche seine Ziele für die EM klar ausgegeben: „Mein persönliches Ziel im Einzel vom Turm ist eine Medaille. Und im Synchro mit Dariush eigentlich auch. Ob wir das auch erreichen, weiß ich nicht. Es ist kein leichtes Ziel, aber nicht unrealistisch.“ Auch Dariush Lotfi spekuliert mit dem Podest und EM-Edelmetall: „Ich sehe es genauso. Mein Ziel ist eine Medaille im Synchron vom Turm. Es sind viele nicht da, die zu Olympia fahren. Das erhöht natürlich unsere Chancen.“

 

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