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Abwarten und Tee trinken

Donnerstag, 13. Juni 2024 / Paris 2024

Heimspiel für Verena Mayr beim Kick-off zum Olympic Day im Olympiazentrum Oberösterreich. Die 29-jährige oberösterreichische Olympia-Kandidatin hatte sich am Donnerstag extra Zeit genommen, die Werbetrommel für das Event am 20. Juni in Linz zu rühren.

Eine Ablenkung, die nach einem hartnäckigen grippalen Infekt gerade recht kommt, meint Mayr: „Viel Tee trinken, den Körper mit Vitamin C und Zink optimal versorgen und Ruhe geben! So sieht derzeit mein ,Trainingsprogramm‘ aus.“ Österreichs Siebenkampf-Rekordlerin war unmittelbar vor der Europameisterschaft drei Tage lang mit hohem Fieber im Bett gelegen. In Rom musste sie den Siebenkampf nach zwei Bewerben abbrechen. „Im Hürdenlauf war meine Reaktionszeit am Start ein Zehntel langsamer als gewöhnlich, beim Hochsprung ist mir dann endgültig die Energie ausgegangen – ich habe erst dann eingesehen, dass es wirklich keinen Sinn macht.“

(Foto: GEPA pictures/Daniela Moser)
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(Foto: GEPA pictures/Daniela Moser)
(Foto: GEPA pictures/Daniela Moser)
(Foto: GEPA pictures/Daniela Moser)
(Foto: GEPA pictures/Daniela Moser)

Seither heißt es buchstäblich Abwarten und Tee trinken. „Erst wenn das Halsweh völlig weg ist und alle Werte wie zum Beispiel mein Ruhepuls wieder stimmen, werde ich wieder voll loslegen. Das ist für den Kopf echt hart, denn ich will meinen Olympia-Startplatz nicht kampflos hergeben“, verspricht Mayr, die derzeit im Olympia-Ranking von 24 Starterinnen auf Platz 22 liegt. Weil ihr die eingeplanten Punkte für diese Rangliste fehlen, hofft Mayr auf Startplätze bei den letzten beiden Meetings vor Ablauf der Qualifikationsfrist am 30. Juni.

Zwei Leichtathletik-Meetings gibt es bis dahin noch, eines im deutschen Ratingen, eines in Hexham, Nordengland. „Wir haben um Startplätze angefragt, ich bin auf der Warteliste“, sagt Mayr, die beste Erinnerungen an Ratingen hat. „Dort habe ich mit 6.591 Punkten österreichischen Rekord aufgestellt.“

Team gibt Auftrieb

Bis eine Zusage kommt, muss sich Verena Mayr allerdings noch gedulden. „Ich weiß, dass mein Training bis zur Erkrankung optimal war. Meine Form kommt schnell zurück! Aus Rom habe ich mir zwar keine Punkte für mein Ranking mitnehmen können, aber so viel Motivation durch die unglaublichen Erfolge unseres Teams. Es ist so schön zu sehen, dass Österreich nicht nur dabei ist, sondern ganz vorne sein kann. Die Silbermedaille von Luki (Anm. Lukas Weißhaidinger) habe ich live im Stadio Olimpico erlebt, auch bei Susis (Anm.: Susanne Gogl-Walli) Lauf auf Platz 7 war ich noch vor Ort. Mit Vicky (Anm.: Victoria Hudson), die im Speerwurf Gold geholt hat, habe ich vor dem Fernseher mitgefiebert. Teil dieses Teams sein zu dürfen, gibt Auftrieb!“  

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