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Bereits im Paris-Fieber

Mittwoch, 10. Juli 2024
 

„Ich habe viele, viele Jahre dafür gearbeitet und nun wird dieser Traum wahr“, jubelte Elisabeth Straka im Mai 2024. Gemeint war die gemeisterte Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024 in Paris. Dieser Coup gelang der Bogenschützin mit dem Turniersieg beim Qualifikationsturnier in Essen – und damit hat sie Geschichte geschrieben.

Straka ist erst die dritte österreichische Bogenschützin, die bei Olympischen Spielen am Start stehen wird. Damit tritt sie in die Fußstapfen von Laurence Baldauff, die 2016 in Rio de Janeiro dabei war, und Ursula Valenta, die ihre Pfeile im Jahr 1984 in Los Angeles in Richtung Zielscheiben bewegte.

„Das ist etwas ganz Besonderes! Mich auf diesem Niveau mit der internationalen Konkurrenz messen zu können ist toll – das Schönste ist aber, dass ich Teil der größten Sportveranstaltung der Welt sein werde“, erzählt Straka, für die Nervosität ein Fremdwort ist: „Die Anspannung ist mit der geschafften Qualifikation abgefallen, seither herrscht Paris-Euphorie! Ich freue mich einfach darauf, auf der größten Bühne zu schießen!“

Für die 24-Jährige ist die Paris-Teilnahme auch ein Zeichen für die geleistete Arbeit in den letzten Jahren: „Ich arbeite sehr effektiv, lege dabei den Fokus nicht nur auf Quantität, sondern auf Qualität. Was mir aber besonders hilft, ist die Abwechslung: ich tanze mit meinen Freundinnen in meiner Freizeit sehr gerne, verbringe viel Zeit im Garten – so kann ich perfekt abschalten“.

Ein Traum weicht dem nächsten

Und mit dem Turniersieg in Essen erfüllte sie sich auch ihren sehnlichsten Wunsch: „Die Qualifikation ist in meiner Sportart ein so großes Hindernis – und dieses habe ich jetzt überwunden. Mit der Qualifikation für die Olympischen Spiele ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Jetzt jage ich den nächsten! Ich möchte zuerst in Paris gut abschneiden und dann Europameisterin werden“, zeigt sich Straka im Rahmen der ÖOC-Einkleidung kämpferisch.

Bei eben dieser Veranstaltung lobt sie auch den Teamgeist, der schon jetzt im Olympic Team Austria herrscht: „Teambuilding ist extrem wichtig – und hier wird das gelebt. In Paris muss sich jeder und jede von uns auf sich selbst konzentrieren, deshalb ist es doppelt schön, dass bei der Einkleidung mehr Zeit für Gespräche mit anderen Athlet:innen ist!“

Für Straka geht es jetzt in die finale Vorbereitungsphase für ihre Bewerbe, Location-Scouting gehört nicht dazu. Die Bogenschützin ist Paris-Fan, war schon mehrfach vor Ort und liebt den Flair der Stadt: „Schöne Stadt, gutes Essen und das aller wichtigste: Meine Familie und Freunde werden mich bei meinen Wettkämpfen unterstützen!“ Und vielleicht schreibt Straka in Paris das nächste Stück Sportgeschichte – zuzutrauen wäre es ihr allemal. 

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