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Pyeongchang 2018

XXIII. Olympische Winterspiele
9. bis 25. Februar 2018
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Lust auf Olympia?

Ähnlich schön wie Hawaii, Pistenzauber wie im tiefsten Tirol, um Eckhäuser schmackhafter als der Chinese ums Eck. Für einen Trip zu den Winterspielen von Pyeongchang im Februar 2018 sollte es wenig Überredungskunst bedürfen. Wer sich auf einen Südkorea-Trip einlässt, der wird nicht nur mit dem schnellsten Internet der Welt belohnt.

 

Ein wenig Experimentierfreudigkeit schadet nicht, wenn man in Incheon, Seouls „Vorort“ mit rund 2,7 Millionen Einwohnern, aus dem Flieger steigt. Genauso wenig wie ein Faible für eingelegten Chinakohl. Der kommt, in Korea Kimchi genannt, nämlich mehrmals täglich auf den Tisch. Morgens, abends, für den kleinen Hunger zwischendurch. In hunderten Geschmacksrichtungen, wie Koreaner gern betonen. Der Stolz auf die heimische Küche ist überhaupt ausgeprägt. Das Essen lässt man sich was kosten, so viel wie man irgendwie verkraften kann – ähnlich wie bei der schulischen Ausbildung des Nachwuchses. Wer nicht mitzieht, gilt als Geizkragen. Sollte man vermeiden, wie ein paar andere „Unarten“. Nase putzen beim Essen gilt als äußerst unschicklich. Oder: Löchrige Socken beim Tempelbesuch. Und ohne Visitenkarten anreisen. Alles ratzeputz aufessen (gilt als Signal, nicht genug abbekommen zu haben). Es gibt also, wie in Ostasien üblich, reichlich Gelegenheiten, sein Gesicht zu verlieren.

 

„200.000 Touristen sollen während der Olympischen Winterspiele 2018 nach Südkorea kommen“, erwartet Jung Chang Soo, Geschäftsführer von Korea Tourismus. Zu sehen gibt’s weit mehr als nur Olympisches Flair. Das „Ostmeer“ zum Beispiel, mit einem breiten, beinahe weißen Sandstrand, in Gehdistanz der olympischen Eishallen und keine 40 Busminuten von den Wettkampfstätten des Mountain Clusters entfernt. „Gangneung ist schöner als Waikiki“, versucht Jung Chang-soo zu betonen.

 

Das olympische Abenteuer soll die heimische Wirtschaft ankurbeln. „Wir erwarten uns einen großen wirtschaftlichen Nutzen. 20 Milliarden aus Investitionen in die Infrastruktur, gute 40 Milliarden aus indirekten Effekten wie Exportzuwachs und Steigerung der Touristenzahlen.“ 17 Millionen Besucher kamen 2016, 20 Millionen sollen es im olympischen Jahr sein. „Vor allem Gäste aus dem asiatischen Raum, zum Beispiel aus Malaysia oder Singapur, werden nach den Spielen verstärkt zu uns kommen. Die Popularität des Wintersports wird stark wachsen“, prophezeit der 31-jährige Tourismus-Chef.

 

„Gründe für einen Besuch der Winterspiele muss man nicht lange suchen“, sagt auch Petra Vieten, Inhaberin von Vietentours, dem offiziellen Reisepartner des Österreichischen Olympischen Comités. Das Vorzeige-Unternehmen mit Filialen in Düsseldorf, Bonn und Wien schnürt seit mehr als 30 Jahren individuelle Packages für Olympia-Fans jeder Art. „Wir haben rund 3.000 Karten für den österreichischen Markt und jede Menge Unterkünfte – vom 2-Sterne-Hostel bis hin zur Luxuskategorie - reserviert.“ Der wichtigste Ratschlag der Sport- & Reise-Spezialistin: „Eine Olympia-Reise verdient besondere Planung. Man sollte sich möglichst rasch Flüge, Unterkunft und Tickets für die Bewerbe sichern.“

 

Die Provinz Gangwon-do mit der 45.000-Einwohner-Stadt Pyeongchang überzeugt mit unberührter Natur, exotischen Kulturdenkmälern und Skivergnügen around the clock. Während der „weißen Nächte“ kann man bei Flutlicht bis vier Uhr früh zu Tale brettern. Die Hüttengaudi hält mit europäischen Maßstäben nicht ganz mit, dafür lockt in Jeong-seon, Austragungsort der alpinen Speedbewerbe, Koreas größtes Casino. Das einzige übrigens, das auch Einheimische besuchen dürfen. Als Partyzone für Medaillenfeiern und Ort der Begegnung wesentlich geeigneter: das zentral gelegene Austria House in Yongpyong, erwiesenermaßen die ideale Bühne für Österreichs Tourismus- und Wirtschaftsunternehmen. 1.000 Quadratmeter auf zwei Stockwerke verteilt, stehen dem Österreichischen Olympischen Comité zur Verfügung. Die Bauarbeiten beginnen im November 2017.

 

Nicht weniger als 66 Medaillengewinner gaben sich vor vier Jahren in Sotschi im Austria House ein Stelldichein. Dazu kamen gut 35.000 Besucher. „Diese Zahl“, hoffen ÖOC-Präsident Karl Stoss und Generalsekretär Peter Mennel, „wird in Pyeongchang deutlich übertroffen werden.“ Wie schwärmte der japanische Dauerflieger Noriaki Kasai 2012: „Ich liebe das Austria House! Es gibt keinen besseren Platz, eine Medaille gebührend zu feiern.“ Der Name des 44-jährigen wird auch in Pyeongchang auf der Einladungsliste stehen.

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