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Die Fackel der Spiele

 

113 Tage vor der Eröffnungsfeier der XXI. Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver wurde am 22. Oktober 2009 das olympische Feuer entzündet. Die Flamme wurde im Beisein des IOC-Präsidenten Jacques Rogge im Heiligen Hain von Olympia traditionell mit einem Hohlspiegel entfacht. Gekleidet in ein weißes Priestergewand und Sandalen, fing die griechische Schauspielerin Maria Nafpliotou bei einer feierlichen Zeremonie vor dem Hera-Tempel in Olympia mit einem Hohlspiegel die Sonnenstrahlen auf und entfachte das Feuer in einer silbernen Fackel. Erster Fackelträger war der griechische Riesenslalomfahrer Vassilis Dimitriadis. Das Feuer, welches sieben Tage lang durch Griechenland getragen wurde, wurde am 29. Oktober vom kanadischen Olympia-Gastgeber Vancouver im Panathinaikos-Stadion in Athen in Empfang genommen. Nach den Erfahrungen vor den Sommerspielen 2008 in Peking, beschloss die IOC-Exekutive, den grenzüberschreitenden Fackellauf abzuschaffen. Bereits am 30. Oktober startete dann der längste inländische Fackellauf der Olympischen Geschichte. "Wir wollen jedem Kanadier die Möglichkeit bieten, die olympische Fackel zu sehen", so John Furlong, Chef des Organisationskomitees Vanoc, dem nationalen Organisationskomitee von Vancouver. Mehr als 12.000 Läufer dürfen das Feuer 106 Tage lang über 45.000 km durch Kanada tragen. Am 12. Februar 2010 trifft die Fackel dann zur Eröffnungsfeier im Pacific-Coliseum von Vancouver ein, wo 60.000 Zuschauer auf das Entzünden des Olympischen Feuers warten werden. "Wir wollen jedem Kanadier die Möglichkeit bieten, die olympische Fackel zu sehen", so John Furlong, Chef des Organisationskomitees Vanoc.

 

Die Medaillen der Spiele

 

Am 15. Oktober 2009 wurden von Gordon Campbell, dem Premier der Provinz Britisch-Kolumbien, die Medaillen der kommenden XXI. Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver der Öffentlichkeit präsentiert. Erstmals in der Geschichte Olympischer Spiele werden die Medaillen bei den Winterspielen 2010 in Vancouver uneben sein und nicht flach. Die Motive wurden von der Aboriginal-Künstlerin Corrine Hunt entworfen und weisen eine moderne Darstellung künstlerischer Elemente der Ureinwohner des Landes, der kanadischen Aboriginals, auf. Die von einem blauen Band gehaltenen Medaillen zeigen die Darstellung eines Orca-Wales und eines Raben.

"Weil die Geschichte jedes Athleten vollkommen einzigartig ist, soll jeder Sportler eine andere Medaille mit nach Hause nehmen", erklärte Omer Arbel, ein an der Gestaltung beteiligter Künstler aus Vancouver.

Jede der insgesamt 1014 Medaillen für die Olympischen Winterspiele (615) und für die anschließenden Paralympics (399) wiegt zwischen 500 und 576 Gramm. Sie sind somit die schwersten der modernen olympischen Geschichte. Olympische Medaillengewinner bekommen bei den Siegerehrungen in Vancouver und Whistler zusätzlich einen Seidenschal, der ebenfalls künstlerisch im Stile der Aboriginals gefertigt ist.

Die kanadische Münzanstalt verwendete für die Herstellung 2,05 kg Gold, 1950 kg Silber und 903 kg Kupfer.

 

Das Logo der Spiele

 

Schon seit Jahrhunderten haben die Inuiten, die Ureinwohner von Kanadas Arktis, Steine zu einer menschlichen Gestalt aufgehäuft, um den Inukshuk, einen Wegweiser durch die Weiten des kanadischen Nordens, zu schaffen. Im Laufe der Zeit ist der Inukshuk zu einem Symbol der Freundschaft und der Hoffnung geworden, ein ewiger Ausdruck der Gastfreundschaft einer Nation, die die Völker der Welt jeden Tag aufs Neue herzlich willkommen heißt und mit offenen Armen empfängt. Das Logo der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver stellt daher eine zeitgenössische Interpretation des Inukshuk dar. Sein Name ist „Ilanaaq“, das Wort der Ureinwohner für „Freund“.

 

Die drei Maskottchen

 

Miga, Quatchi und Sumi - das sind die Namen der drei Maskottchen für die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver (CAN). Die magischen Figuren wurden von der indigenen indianischen Mythologie inspiriert und haben jeweils einen eigenständigen Charakter erhalten. Miga ist ein snowboardender Seebär, der vor allem von den Legenden der Indianer im Nordwesten Kanadas zu entspringen scheint. Dort gibt es viele alte Erzählungen, in denen Orca-Wale sich in Bären verwandeln, wenn sie Land betreten. Auch Quatchi ist eine mythologische Figur: Ein Sasquatch, der in den USA auch als “Big Foot“ bekannt ist. Er steht für die kanadische Wildnis, seine Figur liebt Eishockey und wäre am liebsten ein Torwart. Das dritte Maskottchen Sumi ist ein Geistwesen, dass Elemente des Orca und des mythischen Donnervogels mit dem Schwarzbären vereint. Der Name kommt aus der Salish-Indianersprache und steht für einen Schutzgeist. Sumi liebt die Umwelt und ist besonders auch Patron für die Paralympischen Spiele.

 


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